In die weite Welt hinein

Exam und Tauchgänge bis zu 12 m

Der Tag startete als erstes mit unserer theoretischen Prüfung. Eine der seltsamsten Prüfungen, die ich bisher hatte 😉 Wir saßen in einem Restaurant und warteten auf unseren Tauchlehrer, als der auch schon mit den Fragebögen ankam. Kein spezieller Raum, keine Anti-Spickmaßnahmen, wir saßen einfach im Restaurant direkt am Strand und haben unsere Prüfung geschrieben, während andere Leute am Essen waren… Glücklicherweise haben wir alle bestanden 🙂
Danach ging es in einen größeren Pool, da mussten wir dann 200 Meter schwimmen und 10 Minuten lang im Wasser bleiben, ohne den Beckenrand zu berühren. Alles kein Problem, danach war Pause. Zusammen mit unserem Tauchlehrer haben wir uns Maske und Schnorchel gekauft 🙂 Ist schon schöner, wenn man eigene Sachen verwenden kann, die dann richtig passen und da wir ja noch höufig vorhaben, Schnorcheln und Tauchen zu gehen, haben wir uns das mal gegönnt 🙂
Nachmittags ging es dann aufs Crystal Boot, auf auf zu unserem ersten Tauchgang! Es war schon ein krasser Unterschied, vom Pool direkt ins Meer. An einem Seil ging es dann ab in die Tiefe auf 11 Meter. Am Anfang kamen meine Ohren mit dem Druck nicht so klar, aber man wartet einfach ein wenig, macht immer wieder Druckausgleich und dann wird es mit der Zeit auch besser. Unter Wasser begrüßte uns gleich schon eine Muräne, die sieht man sonst eher nachts. Die Sicht war leider nur 3-5 Meter, was sehr schade war, dachten wir doch, wir hätten hier in Thailand glasklares Wasser. Toll waren aber die Fische und Korallen, so viele bunte Fische erwartet man sonst nur im Aquarium und ich kann hier gar nicht alle aufzählen! Wir haben Halsband-Anemonenfisch und einen Harlequin Sweetlips Baby Fisch gesehen. Der Fisch bewegt sich ganz seltsam und die Babyfische sehen anders aus als die Großen (bei Wikipedia das linke Bild). Mein Lieblingsfisch war der Bannerfish, wunderschön!
Natürlich mussten wir auch hier wieder Übungen machen. Beim zweiten Tauchgang ging es in den so genannten Junk Yard von Koh Tao, ein Platz, an dem Autos, Fitnessgeräte und andere Dinge versenkt wurden, damit sich einerseits Korallen daran bilden können und andererseits die Tauchschüler ihren Spaß haben. Das war schon ein Anblick, wenn man in einen Truck reinguckt und ein Schwarm Fische dort Schutz sucht und dich aufmerksam beobachtet. Hier machten wir auch einen Aufstieg mit dem Partner zusammen, Stephan schaffte es zwar mich an die Oberfläche zu bringen, hätte mich dort aber jämmerlich absaufen lassen 😀 Beim zweiten Mal klappte es dann aber ohne Probleme 😉
Nach dem Tag fiel ich dann Todmüde ins Bett, Stephan ging mit dem Tauchlehrer noch ein großes Bierchen trinken.

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