In die weite Welt hinein

Von Khao Lak zu den Similan Islands

Unser Similan Island Abenteuer geht los – 3 Tage und 2 Nächte im Zelt unter Palmen auf einer traumhaften Insel mit zahlreichen Krabben und Flughunden.

Heute morgen wurden wir wie gewohnt von einem Minivan abgeholt, der uns dann zum Pier brachte. Alles verlief super organisiert und kurzerhand später hatten wir ein orange Armband – das uns von den anderen Leuten unterschied. Die Tour wird auch als Tagestour oder als 2 Tage 1 Nacht Tour angeboten und so bekam jeder, je nach dem was er gebucht hatte, ein anderes Armband. Die Dokumente waren gecheckt und bevor wir mit dem Speedbot von Khao Lak zu den Similan Islands fuhren, gab es Frühstück. Immer nur Toast mit nicht schmeckenden Marmeladen… Der Großteil der Leute war asiatisch und nur wenige Europäer – die blieben wohl zu Hause, um das Weihnachtsfest vorzubereiten ;).

Nach dem Frühstück wurden wir dann alle zusammengerufen „orange,orange,orange“ und wir bekamen eine grobe Einweisung wie die Tour stattfindet, was wir unterlassen sollen und worauf wir uns freuen dürfen. Das war echt unterhaltsam und Anna und ich waren nun heiß darauf, das es endlich los ging. Zuerst bildeten wir eine Reihe und dann einer nach dem anderen auf das Speedbot. Die Erwachsenen nach Vorne und die Kinder nach Hinten. Vorbereitet mit einer Reisetablette erreichten wir 1 1/2 Stunden später die Similan Islands, hier schnorchelten wir als erstes an Insel 5. Das war leider sehr enttäuschend, kaum Korallen und die Fische hatten wir alle schon auf Koh Tao gesehen. Auch war die Größe der Gruppe sehr anstrengend, viel zu viele Leute im Wasser. Nach dem Schnorcheln ging es auf die Insel, die für 2 Tage unser Ausgangspunkt sein sollte, Insel 4. Wow, weißer Strand, klares Wasser und viele Fische. Das Speedboat fuhr direkt an Strand und wir mussten mit unserem Gepäck ins Wasser springen – eine Anliegerbrücke dürfen die Thais nähmlich nicht bauen, da alles Nationalpark ist. Wir betraten sicher und ohne Seekrank zu sein die Insel und durften als erstes uns an einem umfangreichen Buffet bedienen. Am Ende gab es sogar noch Eis und frische Melone + Ananas, yam yam lecker.

Vollgegessen wurden wir dann von unserem Tourguide einem Inselguide übergeben, der uns die nächsten 2 Tage begleitet. Zusammen haben wir mit ihm in unser Zelt eingecheckt und den Plan für die nächsten Tage besprochen. Zusammengefasst sagte er: Schnorcheln, Essen, Schnorcheln, Essen, Schnorcheln … . Wir gehen also jeden Tag 3 bis 4 Mal Schnorcheln rund um den Nationalpark (Insel 4 bis 9). Er fragte uns jedes Mal: „Wollt ihr mit Schnorcheln oder hier am Strand bleiben?“ Natürlich jedes Mal schnorcheln :).

Am Nachmittag schnorchelten wir von einem großen Schiff aus – an Insel 8 und 9. Es hat soviel Spaß gemacht und wir sahen wieder zahlreiche verschiedene Fische. Dazu gehören: Soldierfish, Blue and Yellow Fusilier, Yellow Ribbon Harlequin Sweetlips, Butterfly fish, Parrotfish, Surgeonfish, Moorish Idols, Rabbitfish, Triggerfish, Barracudas und Needlefish.

Abends ging es zurück zu Insel Nummer 4, am Strand waren hohe Wellen. Wir wurden mit einem kleineren Boot an den Strand gefahren und kaum waren wir da, brach Hektik aus: „Alle runter, alle runter“, man wollte mit dem kleinen Boot nicht auf den Sand auflaufen. Tja, Anna hat das mit dem „Sofort runter“ sehr wörtlich genommen und ist ins Wasser gesprungfallen. 😉

Was wir unbedingt noch sehen wollten, war ein Clownfisch (Nemo). Wir fragten unseren Guide und er nur: „Eaaaaasy“. Das sollten wir die Tage noch öfter hören. 😉 Wir fragten unseren Guide, wann er denn das letzte Mal eine Schildkröte gesehen hat, immerhin ist eine Insel Ablegeplatz für die Eier. Er meinte „Heute morgen“. Das gab uns Hoffnung, dass wir vielleicht auch noch eine zu Gesicht kriegen würden, aber Nemo hatte Priorität. Worauf wir nämlich keine Lust hatten, war eine verzweifelte Suche nach einer Schildkröte und alles andere lässt man links liegen. Entweder man hat Glück oder nicht.

PS: Anna’s Lieblingsfisch des Tages war der Halfterfisch (Moorish Idols), ist auch bei Findet Nemo zu finden 🙂

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