In die weite Welt hinein

Schildkröte gefunden auf den Similan Islands

Unsere zweite Nacht im Zelt ist vorbei und sie war so schön wir die Erste. Natürlich blieb der Sand im Zelt und es war so warm wie jeden Tag :). Los ging es auch heute um 8 Uhr und wir betraten das große Schiff um erst einmal zu frühstücken. Es gab Würstchen, Rührei, Gemüse und Toast. Sehr umfangreich und lecker, aber leider nichts Vegetarisches dabei :(. Ich dachte, dass Weihnachtsmusik gespielt werden würde, aber da das Klientel fast nur asiatisch war, wurde nur die aktuelle Popmusik abgespielt. Keine Weihnachtsmütze und kein Glühwein bei 30 Grad – schade – aber eine Weihnachtsbeleuchtung die am Mast festgemacht wurde. Gegen 9 Uhr erreichten wir unseren ersten Schnorchelplatz. Unser Tourguide meinte, dass wir ihn heute alle Folgen sollen um heute wirklich mal eine Schildkröte anzutrefen. Das machten Anna und ich auch und wir sahen wirklich viel. Ich habe ein Oktopus gesehen, der sich durch Farbveränderung hinter einem Stein versteckt hat. Er floh vor mir und keine 2 Sekunden später hörte ich Anna: „Stephan turtle, turtle, turtle!!!“. Ich schwamm mit voller Kraft und dann sah ich die Schildkröte!!! Sie war gut 1 Meter lang und bewegte sich langsam unter mir. Es war echt ein tolles Gefühl, so dass Anna und ich wirklich entschlossen sind auf unserer Reise noch mehr zu sehen. An Weihnachten unsere erste Schildkröte 🙂 Danach sind wir beide zu den Anemonen geschwommen, die Anna gestern schon gesehen hatte und sahen soviele Nemos :). 6 Anemonen, in 4 davon waren Nemos. Am Ende meinte unser Tourguide, er hat weitere 2 Schildkröten und 1 kleinen Hai gesehen.

Wir sahen heute: SCHILDKRÖTE, Kraben, Oktopus und alle Fische wie an den Vortagen. Ich hab auch endlich meine erste Muräne gesehen, nachdem dass schon Annas vierte war.

Unsere Tour neigte sich dem Ende, wir verließen unser Zelt und am Nachmittag ging es wieder auf ein Speedboat. Dann wurde noch einmal gechnorchelt und wir erreichten gegen 17 Uhr das Festland. Angekommen in unserem Hostel standen wir vor einem großen Sack voller Wäsche – ganz schön was zusammengekommen in 3 Tagen. Das musste jetzt gewaschen werden und Anna versuchte mit der Rezeptionistin einen Preis auszuhandeln, sie wollte nämlich 1,50 Euro pro Kilo und wir hatten zwischen 5-7 Kilo. 10 Euro für einmal Wäsche waschen? Nein danke. Wir liefen dann mit unserem großen Sack durch die Straßen und glücklicherweise fanden wir sehr schnell einen Waschsalon und hatten für 50 Cent saubere Wäsche.

So richtig weihnachtlich wurde es hier nirgendwo. Nur der Supermarkt hatte ein wenig geschmückt und so holte ich mir ein Bierchen und Anna ein Eis.

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