In die weite Welt hinein

Von Kuala Lumpur nach Melakka

Wir sind in Melakka! … und das mit viel Motivation.

Wir verließen unser Hostel gegen 10 Uhr und liefen zur Straßenbahn. Von der Station Pasar Seni ging es zum Hauptknotenpunkt KL Sentral und das für günstige 50 Cent. Wir freuten uns über den Preis und liefen im KL Sentral anschließend zur den Busschaltern, denn wir hatten noch kein Busticket nach Melakka. Angekommen wurde uns verraten, das die Busse nicht vom KL Sentral fahren …, und nu? Wir blieben ganz locker, denn nach über 3 Monaten Reisen bringt uns das nicht mehr zum Schwitzen. Wir fragten nach der Station, von wo die Busse fahren und siehe da, es ist gleich mit einem anderen Zug um die Ecke. Nächster Weg: KL Sentral via KLIA nach Bandar Tasik Selatan. Der Zug war spitze und so modern, dass ich Anna fragte: Warum haben wir in Deutschland nicht solche Züge? High-Tech, Klimatisiert und verdammt schnell. Als wir in der neuen Bustation Bandar Tasik Selatan ankamen, war es ein Leichtes an ein Busticket nach Melakka zu kommen. Zahlreiche Busagenturen – und zack für 2,50 Euro pro Peron nahm uns der Bus gegen 12:45 Uhr nach Melakka mit.

2 Stunden später Ankunft in Melakka. Die Busstation ist etwas vom Stadtzentrum entfernt, sodass wir noch mit dem Bus Nr. 17 fahren mussten. Wir stiegen am Dutch Square aus. So weit so gut, doch wussten wir danach nicht weiter und wir fragten die Touristeninformation nach unserem Hostel. Die konnte uns aber auch nicht weiterhelfen und ich war sehr sicher, das wir das auch ohne hinbekommen. Taxi kam auch nicht in Anbetracht, da 15 Ringget (3,10 €) für ein paar Meter zu viel waren (haha). Mit unseren Rucksäcken liefen, liefen und liefen wir und kein Hostel in Sicht … . Nach 1 1/2 km machten wir ein Schlusstrich und ich rief das Hostel an. „Wir finden euch nicht …“ . Am Telefon wurde mir dann ein Weg beschrieben, mehr auf malaysisch als auf englisch. Ich verstand nur die Hälfte und am Ende verliefen wir uns nochmehr. Einheimische sahen uns und fragten uns, ob alles ok wäre. Ein kleiner Junge und seine Mutter halfen uns dann bei der Suche – als der Junge das Hostel fand, bekam ich ein Rückanruf, dass der Hotelbesitzer mit seinem Fahrrad an der Straße wartet. Hin zu Straße sahen wir ihn und waren nach 2h rumirren sehr froh abgeholt zu werden. Endlich waren wir am Hostel – duschen und kaputt ins Bett.

Nachdem das Hostel mitten im Nirgendwo war, waren wir sehr froh, dass es zumindest ein Cafe mit Essen nebenan gab. Viel toller war jedoch, dass es auch eine Patisserie gab, einen Tortenladen, der richtig tolle Sachen für nichtmal 3 Euro hatte. Da werden wir uns in den nächsten Tagen noch häufiger was holen 😉

 

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