In die weite Welt hinein

Tief- und Navigationstauchen

Unser Tag startete erstmal mit dem besten Frühstück seit Vietnam: es gab einen Ananas und einen Bananenpancake für uns und wir konnten oben auf unserer Terasse essen! Hach, wie Urlaub… danach ging es zur Tauchschule, von dort in ein Restaurant wo wir das Briefing machten. Daniel erzählte uns alles notwendige und wir gingen an den Strand, wo schon unsere Sachen bereitstanden (juhu, wir mussten sie nicht selbst tragen). Das Boot war klein und nur für uns und mit einer Rolle rückwärts ging es hinein in die Unterwasserwelt. Oh Bali, du bist so wunderschön! Ich hab ja jedes Mal Angst, wenn wir einen tollen Platz gesehen haben, dass es nicht mehr toller werden kann.
Aber Bali belehrte uns eines Besseren: es gab wunderschöne Korallengärten und wir tauchten an einer Steilwand entlang. Die Strömung trieb uns direkt an dieser entlang und so konnten wir alles genau beobachten. Meine zwei Lieblinge gab es auch wieder zu bestaunen, Anemonenfische und Halfterfische. Schön, dass es sie so häufig gibt! Nach dem Tauchgang ging es wieder ins Restaurant, wo wir navigieren übten. Ich war von Anfang an nicht scharf drauf, da ich navigieren überflüssig finde. Wir dürfen eh nicht alleine in fremden Gebieten tauchen, haben also immer einen Guide dabei. Aber nun gut, zeig her den Kompass! Nachdem die Theorie war, ging es wieder ins Wasser. Wir sollten ein Viereck schwimmen, erst navigierte Stephan, dann ich. Dreimal hab ichs richtig hingekriegt, beim vierten Mal hab ich den Kompass verkehrt herum gedreht…tja, so ein Glück dass bei 15 Meter Sichtweite unser Tauchlehrer schon zu sehen war. 😉 Für den Rest des Tauchgangs konnten wir wieder die schöne Unterwasserwelt bewundern und es gab viele tolle Fische, die wir bisher nur ganz selten gesehen hatten. Ein Bild für die Götter war ein Schwarm Oriental Sweetlips, der mitten in diesem Korallengarten am Fressen war. Auch konnten wir unsere ersten Seesterne sehen. Die Korallen türmten sich teilweise meterhoch, überall gab es Verstecke in die man hineingucken konnte und aus denen uns die Fische beobachteten. In einem dieser Löcher sahen wir dann unseren ersten Hai: einen kleinen Baby-Riff-Hai, vielleicht 50 cm groß. Schade, dass er nicht rauskommen wollte ;). Nach dem Tauchen sind wir todmüde ins Bett gefallen (zu viel Stickstoff ;)), abends haben wir dann in einem Restaurant noch ein russisches Päarchen kennengelernt, dass in China lebt und morgen mit uns zusammen an der Liberty tauchen geht.

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