In die weite Welt hinein

Bungy Jump in Queenstown

Heute geht es zum Bungy Jumping und unsere Nacht war furchtbar! Wir haben einen irrsinnig lauten Schnarcher in unserem Zimmer gehabt, der Stephan halb um den Verstand gebracht hat. Ich glaube, es war wirklich so, dass 7 Leute im Zimmer wach waren und nur er gepennt hat. Stephan hatte dem so gar nichts entgegen zu setzen, so dass er seinerseits irre Lärm machte, sich im quietschenden Bett hin und her schmiss und irgendwann zu mir flüsterte: „Anna, ich kann nicht schlafen!“. Ach.
Morgens gegen 7 Uhr standen dann 4 Leute auf einmal auf und machten dann den nächsten Lärm. Irgendwann standen wir dann auch völlig gerädert auf, es wurde noch ein letztes Mal mit meiner Mama geskypt „Anna, tut das nicht!“ und dann ging es auf zum Bungy Jumping. Die Stimmung war noch relativ normal, Essen bekamen wir natürlich nicht runter, aber eine Banane war okay.
Am Bungypunkt angekommen, stellten wir dann erst einmal fest, dass 43 Meter gar nicht so hoch waren wie gedacht. Im Fernsehen springen sie jedenfalls immer aus größeren Höhen.
Wir gingen dann erst einmal zum Aussichtspunkt, da aber momentan niemand sprang, meldeten wir uns dann doch schon an. Wir wurden gewogen, danach ging es auf die Brücke zum Absprungspunkt. Hier kribbelte es dann schon langsam, wir wurden festgeschnallt und unser Guide erklärte uns im brüchigen Deutsch, wie wir springen sollten. Stephan und ich waren beide der Meinung, er hätte mal besser Englisch mit uns gesprochen 😉 Glücklicherweise kann man ja nicht so viel falsch machen. 😉
Schlimm wurde es erst, als wir aufstehen sollten, denn ab da wurde man sich bewusst: Gleich geht’s so richtig los! Wir tippelten zur Absprungsstelle, lächelten noch einmal in die eine Kamera, einmal in die andere Kamera, der Guide hinter uns fing an zu zählen- 3- 2- 1- WUAAAAAHHH!!! Oh mein Gott, ich glaube ich habe noch nie im Leben so geschrien! Unten wurden wir dann in einem Boot aufgenommen, wo sie uns dann von dem Seil wieder losmachten. Ich war so irrsinnig froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben! Einmal Bungy im Leben reicht ;). Stephan fand es nicht ganz so schlimm, auf dem Rückweg nach Queenstown sprachen wir schon über Sky Diving, also aus dem Flugzeug springen mit Fallschirm…
In Queenstown ging es erstmal zu McDonalds und wir bestellten zum ersten Mal in Neuseeland auch Essen, nicht nur Trinken. Schmeckt immer noch Scheiße 😀 Danach gingen wir einkaufen und ich stattete einem Zahnarzt einen Besuch ab, da mein einer Zahn ganz komisch aussah und ich nicht bis Deutschland warten wollte. Glücklicherweise ist alles okay 🙂 Der Zahnarzt hat mir dann erzählt, dass er mit seiner Frau ein Jahr in Australien segeln war und er den Wiedereinstieg in seinen Job sehr schwierig fand.. hmm…
Den Rest des Nachmittags verbrachte ich völlig kaputt vom ganzen Adrenalin im Bett! Abends gingen wir dann am Wasser in Queenstown spazieren und gönnten uns eine 3 Euro Pizza. Morgen geht es weiter!

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