In die weite Welt hinein

Ninety Mile Beach

Unsere Nacht war grausam! Irgendwann gegen 2 Uhr schreckte Stephan hoch, weil ihn eine Kakerlake anfiel! Es fiel mir dann zu, schnell zum Lichtschalter zu laufen (Doppelstockbett, er oben, ich unten), das war mit dem ganzen Wein intus gar nicht so einfach… wir suchten und suchten, aber fanden die Kakerlake nicht wieder. Wir hatten dann beide komische Träume von Kakerlaken bis wir um 8 Uhr schließlich aufstanden und losfuhren. Ohne Frühstück, denn das hätten wir im gleichen Raum essen müssen, in dem wir auch schliefen…. nein Danke!
Da wir nicht wieder über die Schotterpiste fahren wollten, nahmen wir diesmal eine Fähre. Wir hatten Glück und kamen in genau dem richtigen Moment an, die Fahrt dauerte eine viertel Stunde. Wir hielten in einem kleinen Ort, wo wir frühstückten und dann ging weiter auf die Karikari Halbinsel. Eigentlich wollten wir hier eine Nacht schlafen, aber ein Campingplatz war dort zu teuer und in den beiden Backpackerhostels war NIEMAND. Alles war abgeschlossen und wir hätten eine Nummer anrufen sollen. Tja, schwierig ohne Telefon, wir fuhren also die ganze Halbinsel zurück und fragten bei der nächsten Information nach einer Unterkunft. Glücklicherweise hatte ein Holidaypark in Waipapakauri noch eine Cabin frei und wir fielen Todmüde ins Bett.
Beim Abendessen unterhielten wir uns noch mit einem älteren Herren, der am münchner Flughafen gearbeitet hatte und uns erzählte, dass er in den 1970er Jahren kostenlos fliegen konnte! Es gab eine Art Gutscheinheft für 10 Mark, da konnte man Flüge einlösen, bis einer auf die Idee kam, 2 Mark zurückzuverlangen, weil er den Flug von Los Angeles nach Rio De Janeiro ja nicht eingelöst hätte. Unglaublich die Deutschen, oder? 😀

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