In die weite Welt hinein

Cape Reinga

Auuf Auf gings nach Cape Renga. Wie oft es doch schon Thema war in Gesprächen mit anderen Backpackern, ob es sich wirklich lohnt in den Norden zu fahren. Wir ließen alle Kritik hinter uns und machten uns heute selbst ein Eindruck von der Strecke dorthin und der Umgebung. Es waren nur noch 150 Kilometer nach Cape Reinga, die wir zurücklegen mussten, um an dem nördlichsten Punkt Neuseelands (wird so gesagt, stimmt aber gar nicht!) anzukommen. Die Fahrt war wie immer kurvig und wir mussten einige tote Possums umfahren. Zudem sahen wir einen Wanderer (Backpacker) der mit voller Ausrüstung am Straßenrand entlang lief. Krass dachten wir und wir fuhren mit einem leichten Grinsen weiter. Von Cape Renga bis zum nächsten Dorf zu laufen sind einige Kilometer … naja wem es Spaß macht. Ganz im Norden angekommen, ging es dann zu einem Leuchturm. Nichts besonderes, aber wir waren ja nicht die einzigen Touris und so überraschte uns ein Motoradfahrer, der mal eben meinte mit seiner Kiste bis vor dem Leuchtturm zu fahren. Verrückt ;).
Auf dem Rückweg von Cape Renga ging es dann erneut zu einem Abschnitt der Ninety Mile Beach (Insgesamt ist der Strandabschnitt 55 Meilen) und wir liefen auf riesigen Sanddünen herum. Man konnte sich sogar ein Board ausleihen und damit die Dünen runtersaußen, aber dass war uns für 15 Dollar zu teuer. Zudem ständig die Dünen wieder hochkraxeln klang auch nicht nach Spaß 😉 Wir sahen also lieber den anderen zu.
Danach fuhren wir noch zu den sogenannten Kauri Bäumen. Das hört sich spannend an dachten wir, aber da man dafür einen hohen Eintritt zahlen musste (für Bäume!?) war das nur ein unnötiger Umweg und wir fuhren wieder zurück.
In einer Bibliothek hatten wir dann endlich mal wieder Internet und blieben dort bis Abends, bevor wir abends nach Apihara auf einen Campingplatz fuhren.

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