In die weite Welt hinein

Fraser Island: Dropbeartour Tag 2

Heute ist der 1. Juli! Stephan und ich sind jetzt 5 Jahre lang zusammen 🙂
Nach einer nicht so schönen Nacht im Zelt wurden wir heute morgen von Dave geweckt- mit einem Didgeridoo. Viele gingen dann erst einmal zur 10-Minuten entfernten Policestation, denn dort gab es richtige Toiletten. Nach dem Frühstück ging es dann wieder in die Autos und wir fuhren zum Eli Creek. Leider fing es komplett an zu regnen und die Stimmung in unserem Auto sank. Die 3 anderen Deutschen auf unserer Tour waren fast nur am meckern und auch heute war ihnen wieder vieles nicht recht… Als ob irgendwer was dafür konnte, dass es regnete!
Naja, ich bin dann raus aus den Klamotten, wurde ja sowieso alles nass und hinaus in die Kälte. Brrr, zusammen mit dem Regen war es wirklich kalt und wir liefen eine Brücke am Eli Creek, einem Fluss, entlang. Stephan und einige andere blieben im Auto. Am Ende angelangt ging es dann ins Wasser und was soll ich sagen? Es war wundervoll!!! Klar war es kalt, aber der Fluss war wie eine Art Wildwasserfahrt, die Strömung trieb einen weiter, das Wasser war ganz flach und links und rechts der Regenwald, dazu der Regen der aufs Wasser fiel- wirklich unbeschreiblich! Eine unglaublich tolle Erfahrung! Am Strand wieder angelangt machten wir das Ganze gleich nochmal. Danach ging es weiter, Stephan brachte mir schnell mein Handtuch, denn es regnete immer noch.
Wir fuhren weiter und schauten uns das Maheno Schiffwrack an. Danach ging es noch zum Red Canyon, bevor wir zum Mittag dann in ein Camp fuhren. Es gab wieder Wraps und wir konnten in einem kleinen Shop ein Eis ergattern. Wir sahen sogar einige Kookaburra, wirklich schöne Vögel.
Wir fuhren dann zu den Champagne-Pools, Becken, die das Meerwasser auffangen und in denen man Baden darf, was ja sonst am Strand von Fraser Island verboten ist (wegen Haien und Quallen glaub ich). Auf dem Weg dorthin blieb ein Auto das erste Mal stecken. Der Sand war aber auch sehr weich und aufgewühlt. Auf dem Rückweg von den Champagne Pools wollte dann Stephan fahren und er meisterte die weichen Stellen ohne Probleme. War ja schon ein bisschen Stolz. 😉
Das Ziel danach war Indian Head, einem Aussichtspunkt, an dem wir dann tatsächlich die ersten Wale dieser Saison beobachten konnten! Was für ein Glück!
Es ging zurück zum Camp, wir stoppten noch einmal am Eli Creek. Die Strecke vom Eli Creek zum Camp durfte ich dann fahren! Oha, war schon ein wenig nervös, aber es war gleichzeitig auch ziemlich cool, am Strand zu fahren und kleine Flüsse zu überqueren. 🙂 Was für eine Erfahrung!
Am Camp angekommen, übten wir Bumerang werfen und was soll ich sagen? Soviel Spaß macht das gar nicht. Immerhin kriegten es fast alle hin, den Bumerang in einer Kurve fliegen zu lassen, gefangen hat ihn aber glaub ich niemand.
Abends gab es dann Reis mit Gemüse und wir hatten erneut eine Premiere: normalerweise ist es verboten, ein Feuer auf Fraser Island zu machen, aber Dropbear bekam eine Genehmigung und so hatten wir das erste Lagerfeuer auf Fraser Island! Es kamen auch ein paar Rangers vorbei und zusammen saßen wir am Feuer, aßen Marshmallows und sangen zu Gitarrenmusik. Wirklich ein perfekter Abend, der später nur durch Regen beendet wurde.

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