In die weite Welt hinein

Wracktauchen SS Yongala

Heute ging es um 6.30 Uhr morgens los- Wracktauchen bei der SS Yongala!
Wir genossen den Sonnenaufgang am Boot, packten unsere sieben Sachen (Wetsuit, Flossen und Masken) zusammen und auf ging es richtung Yongala Wrack! 🙂
Die Fahrt dauerte 3 Stunden und einige wurden Seekrank- es wackelte aber auch ziemlich heftig. Stephan und ich hatten Tabletten genommen, aber ein wenig unwohl fühlten wir uns trotzdem. Als wir dann am Wrack ankamen, war richtig hoher Wellengang und wir schaukelten nur so hin und her, während wir unser Equipment anzogen. Es war wirklich unangenehm und alle waren froh, als sie ins Wasser springen konnten. Hier war das Theater aber noch nicht vorüber, die Wellen tauchten uns ständig unter Wasser, glücklicherweise gab es Seile, an denen wir uns festhalten konnten- wie stressig.
Zusammen mit unserem Guide und anderen aus der Gruppe ging es dann Unterwasser- juhu! Die Sicht war super und auf 20 Metern Tiefe sahen wir das Wrack. Wirklich beeindruckend, aber man taucht hier vor allem, um sich das marine Leben anzuschauen. Das Wrack ist der einzige Korallenplatz im Umkreis und so kann man riesige Schwärme an Fischen bewundern. Tatsächlich war es so, dass alles ein wenig größer als sonst war- ein Papageienfisch normalerweise so 30 Zentimeter groß? Hier locker 70 Zentimeter. Wirklich toll, so große Fische zu sehen. Das erste Highlight war dann ein Adlerrochen- unglaublich wunderschöne Tiere! Es sieht aus, als würden sie durchs Wasser fliegen, so anmutig sind sie. Als nächstes sahen wir eine Seeschlange, wieder eines der giftigsten Tiere der Welt aber harmlos, solange man sie nicht provoziert.
Der Tauchgang war unglaublich schön, aber leider auch sehr kurz- wir kämpften gegen eine Strömung an und ich atmete meine Luft nur so weg- puh! Als wir wieder am Seil ankamen, um nach oben zu gehen, gab mir der Guide die extra Sauerstoffflasche, damit ich den 5-Minuten Sicherheitsstop gut machen konnte. Haha, ich hing also an der Flasche. 😉
Wir konnten während des Stops eine Seeschlange beobachten, die zur Oberfläche schwamm, da sie ja auch Luft braucht. Wirklich schön, wie sie so durchs Wasser hoch und wieder runterschlängelte.
Oben angekommen kämpften wir uns gegen die Strömung aufs Boot, ich war wirklich froh, als ich an Bord war! Es gab einen kleinen Mittagssnack und danach sprangen wir dann wieder ins Wasser. Der Guide meinte, dass die Strömung aufgrund der Gezeiten gewechselt hätte und wir diesmal bis zum Ende des Wracks kommen würden, vorstellen konnte ich mir das ja nicht so ganz, beim ersten Tauchgang hatten wir es ja gerade einmal bis zur Hälfte geschafft. Aber natürlich hatte der Guide recht und ich unrecht und wir kamen bis zur Spitze. Wir sahen eine Muräne, die ziemlich böse dreinschaute, also schwammen wir schnell dran vorbei. Und wieder diese riesigen Fischschwärme! Und Rochen! Mein Gott, es war wundervoll! 🙂 Der Dive gilt als einer der 10 schönsten Wracktauchgänge der Welt und jetzt wissen wir auch warum. 🙂
Wieder an Bord waren wir aber alle komplett ausgepowert, jeder suchte sich ein Plätzchen zum Schlafen und wir schaukelten die 3 Stunden zurück nach Townsville.

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