In die weite Welt hinein

AirBnB in New York

Nachdem wir ja gestern noch nicht nach New York konnten, weil unser AirBNB Typ kurzzeitig abgesagt hatte, war es heute endlich soweit. Wir fuhren aus New Jersey los und schummelten uns durch den Stadtverkehr bis nach Manhattan. Es ging alles recht gut voran, auch wenn es überall Baustellen gab, mit denen wir und unser Navi nicht rechneten. In Manhattan fanden wir durch das einfache Straßensystem dann sehr schnell unsere neue Unterkunft. Sie liegt in Harlem, einem Stadtteil im Norden Manhattans. Nennt man auch Uptown. Für AirBNB zahlen wir nur 60 Euro pro Nacht, das günstigste Hotel in Manhattan hätte uns 160 Euro gekostet. Also immer schön früh buchen, die Zimmer in New York, sonst wirds teuer!
Der erste Schritt war somit geschafft – Unterkunft gefunden!. Nun ging es weiter – reinkommen!? Das war nicht so einfach, denn Anna musste alle im Wohnblock wachklingeln, bis dann irgendwann ein Afroamerikaner im Schlafanzug ihr aufmachte. Währendessen wartete ich unten an der Straße, denn ich fand lediglich einen Parkplatz in einer Einfahrt. Ich konnte somit Anna nicht helfen … oh man. Anna lief dann hoch zur Wohnung und war nicht mehr zu hören. Sie blieb gefühlt ein paar Stunden weg und kam dann mit roten Gesicht wieder runter und sagte: „Ich bekomm die Tür nicht mehr auf!“. Einmal war sie wohl reingekommen, danach hatte sie wohl die Tür zu fest zugeschlagen, denn eigentlich muss man die Tür erst abschließen, bevor sie zu ist. Seltsam.
Ich stand zwischen der Entscheidung, dass Auto da stehen zu lassen oder mit hochzugehen. Mit mulmigen Gefühl gingen wir dann beide in den 3ten Stock und auch ich schaffte es nicht. Ich parkte dann das Auto um und holte die restlichen Sachen. Als ich wieder hoch ging, hatte Anna dann doch die Tür aufbekommen. Endlich! Schnell, schnell packten wir alles in die Bude, und gingen zurück zum Auto. Angekommen stand ein Typ an unseren Auto und es machte den Anschein, als hätte er schon seiner Gang zum Klauen Bescheid gegeben. Als wir meinten, dass ist unserer, ging er weg mit unschuldigen Blick. WTF??? Man waren wir froh, dass wir den Wagen jetzt wegbringen würden, wir hätten ja nicht ruhig schlafen können!
Am Flughafen verlief die Wagenübergabe sehr einfach und es war nur noch der Weg zurück zur Manhattan zu schaffen.
Dazu holten wir uns eine Wochen-Mettrokarte und fuhren den langen Weg in den unteren Teil von Manhattan zurück.
Angekommen sahen wir als erstes das neue World-Trade Center. Wahnsinn, riesengroß und nagelneu, aber alles noch Baustelle.
Da ist noch wirklich viel im Bau, sodass wir durch Schutt und Arbeitern den Weg zum 9/11 Memorial liefen. Am Memorial waren dann auch alle andere Touristen und gedachten dem Unglück von 2001.
Danach waren wir kaputt von all der Aufregung und nahmen die Subway bis nach Hause. Dort lernten wir dann unseren neuen Vermieter „Josh“ kennen und unterhielten uns bis in den Abend.

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Thema von Anders Norén