In die weite Welt hinein

Meeting Marc in Kyoto

Heute war ein toller Tag, denn wir haben Marc und seine Frau Misato in Kyoto getroffen!
Ich kenne Marc von Bigpoint, da haben wir zusammen gearbeitet, bis er vor 1 1/2 Jahren beschlossen hat, nach Japan auszuwandern.
Und wir hatten vieeeel zu erzählen! Es war klasse, wir haben einen Einblick in den Alltag von ihm bekommen, ein paar unserer Fragen konnten geklärt werden und für ihn war es glaub ich interessant, wie wir die Sachen so als Touristen erleben. Großartig war etwa, dass das, was wir für Röstzwiebeln gehalten haben, in Wahrheit gehobelter Fisch war! So ein Glück, dass wir das nicht gekauft haben. Ich dachte auch immer, die Japaner haben ihre Strommasten oberirdisch, weil sie das einfach immer so gemacht haben, aber er meinte, dass ist auch eine gute Maßnahme bei Erdbeben, weil man dann die Leitungen einfach reparieren kann und nicht erst teuer Straße und Erde aufreißen muss. Auch konnten wir gemeinsam über den Mangel an Mülleimern, dem teuren Obst und Gemüse und den häufig fehlenden Rolltreppen lästern.
Wir sind eine schöne Shoppingmeile entlanggegangen und haben in einem asiatischen Restaurant zum Mittag gegessen. Ich hatte meine erste japanische Nudelsuppe, war lecker!
Danach sind wir ins ältere Stadtviertel Japans gegangen und haben in die Häuser geluschert, ob wir vielleicht eine Geisha sehen? Bisher habe ich eine weißgeschminkte Frau gesehen, Marc meinte aber, dass das wahrscheinlich keine Echte war, weil richtige Geishas nicht verreisen (geschminkt) und ich meine Geisha am Bahnhof gesehen habe. Sie hatte mich damals aber sehr nett angelächelt und ich hab zurückgelächelt 🙂
Geishas haben wir dann nicht gesehen und es wurde schon dunkel, was dann auch wieder ein toller Anblick war- Kyoto bei Nacht! Wir sind dann zu Marc und Misato nach Hause gegangen und haben noch ein Bierchen getrunken. Nebenbei hat er die erste Folge von The Walking Dead angemacht. Oh. Mein. Gott. Nichts für mich!!! Ich hab ja eh schon Zombiealbträume gehabt dieses Jahr und noch mehr Untote- nein danke 😀 Marc fand das voll interessant, wie sie das alles geschminkt/animiert haben, ich konnte immer gar nicht hingucken… er musste immer schon vorher verraten, wenn ein Zombie wieder auftaucht, damit ich weggucken konnte 😉 Ich hatte ihn extra gebeten, dass anzumachen, ob das nicht vielleicht doch interessant ist, aber nein! Nie wieder!
Dann hatte er mehrere Animes zur Auswahl (war ähnlich wie Lovefilm), es gab sogar Lady Oscar! Das Intro war anders als im Deutschen, aber das war ja auch zu erwarten 😉 Stephan hat dann noch eine Runde Megaman auf der Wii U gespielt, dass ganz Alte vom Atari, da war er dann voll in Kindheitsstimmung.
Japanische Häuser sind natürlich auch anders als Deutsche. Alles ist aus Holz, richtige Heizungen gibt es nicht. Im Winter kriegt man alles schwer beheizt. Die Japaner haben ja typischerweise keine Couch, sondern sitzen um einen Tisch auf dem Boden. Daran kann man eine Decke festmachen und unter dem Tisch ist eine Heizung. Das ist dann vor allem im kalten Winter eine super Sache.
Abends ging es dann mit dem Bus nach Hause und ich hoffe, wir sehen die Beiden irgendwann in Deutschland wieder 🙂

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