In die weite Welt hinein

Der goldene Tempel in Kyoto

Heute ist unser letzter Tag in Kyoto und uns fehlte zur Vollendung unserer Sightseeing Tour noch der Rokuon-ji. Dabei handelt es sich um einen buddhistischen, mit Blattgold überzogenen Tempel, der in einer Art Pavillion aufgebaut ist und an einem Ufer eines kleinen Teichs steht. Er wird auch der goldene Tempel in Kyoto genannt. Wie die letzten Tage auch, haben wir uns zu dem Tempel erst gegen späten Vormittag auf dem Weg gemacht. Wir dachten das zu dieser Zeit die Busse ein wenig leerer sind, aber in Kyoto scheint das einfach nicht möglich … . Am Tempel angekommen waren wieder tausenden andere Touristen unterwegs und wir wurden schon von einem menschlichen Wegweiser in die richtige Richtung gebracht. Bei dem Chaos ist es immer wieder witzig seine eigene Fotos zu machen. Mit breiter Schulter und Ellenbogen – wieder was auf unserer Reise gelernt 😉 . Der Tempel war aber wunderschön und ist trotz des Eintrittgeldes von knappe 3 Euro echt empfehlenswert.

Das Wetter hielt sich ein wenig, nur ein bischen Regen, und so habe ich Anna dazu überedet noch eine weitere Sehenswürdigkeit in Kyoto anzuschauen – und zwar den Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachen. In Japan wird der Tempel Ryoan-ji genannt und er ist sehr berühmt durch den Zen-Garten. Um diesen anzusehen mussten wir die Schuhe ausziehen, paar Gänge gehen und zack standen wir vor Kies und ein paar Steinen 😉 . Den spirituellen Wert konnte ich den Steinen nicht abgewinnen, aber dagewesen zu sein hat schon was. Auf jeden Fall haben wir noch viel mehr gesehen – schöne Pflanzen, moosbezogene Flächen und einen riesigen Teich mit tausenden von Kois.

Abends ging es denn in ein Restaurant und es gab Curry mit Reis und für Anna Backkartoffeln. Es war viel zu teuer, aber in Kyoto scheint eh alles sehr teuer zu sein. Morgen gehts nach Osaka und die Vorfreude ist riesig, denn Osaka soll Tokyo am meisten ähneln 🙂

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