In die weite Welt hinein

Vom Rotlichtmilieu in die Einkaufsstraße Osaka’s

Was für ein Tag … heute morgen sind wir rechtzeitig aufgestanden, um mit der Bahn nach Osaka zu fahren. Das hat auch alles super geklappt und wir sind sicher und ohne viel Stress angekommen. Danach ging es zu Touristeninformation und wie erwartet gab es viel Lektüre zum lesen und zum bequatschen. Wo wollen wir hin und was wollen wir uns in Osaka ansehen.

Zuerst mussten wir aber erstmal unser Hotel ausfindig machen und das verlief auch sehr reibungslos. Als ich noch links und rechts schaute, meine Karte rausholte und nach Anna schrie, stand sie schon vor dem Hotel und grinte mich nur an. Ich tat völlig überrascht – und das war ich auch – coole Nummer so schnell das Hotel zu finden 🙂 . … Nun aber zum Hotel, boah was für eine Steige. Unser Zimmer riecht heftig und das nach den japanischen Tatami-Matten. Wir schliefen schon einmal auf diesen Matten, aber unsere Rezeption meinte das kann schonmal sein. Echt doof – wir haben jetzt ein Raumspray bekommen und können damit ein wenig die Raumluft aufbessern.

Und dann ging es los …

Ich habe die Karte in die Hand genommen und wollte mit Anna durch zwei Shopping-Passagen und anstatt über die Straße zu gehen wo die Passage anfängt sind wir rechts abgebogen. Das schaute am Anfang auch wie eine Passage aus, aber links und rechts waren die Geschäfte halbwegs zu (heut ist ja auch Sonntag), die Leute die entgegen kamen, sahen verbraucht und alt aus und Touris waren auch nicht zu sehen. Ich fragte Anna, wo wir hier gelandet sind und wir schauten nun beide auf die Karte. Wir sind immer weiter gegangen und auf einmal waren wir in einem Rotlichtmilieu. In jeder Straße saßen leichtbekleidete Frauen im Laden und neben diesen saß eine älteren Dame, die ständig vorbeilaufende Männer ansprach. Unser Schritt ging echt schneller, denn wir wollten aus diesen Chaos raus. Endlich an der Hauptstraße angekommen haben wir einen riesen Bogen gemacht und kamen auf ein Einkaufscenter zu. Das war auch schon ziemlich herunterkommen und neben ein wenig Obst und einer Flasche Wasser haben wir alles liegen lassen. Zurück am Hotel brachten wir unseren Einkauf aufs Zimmer und wir ordneten uns neu. Anna hatte von unterwegs den Tower gesehen, zu dem wir eigentlich laufen wollten und siehe da- wir haben die Karte verkehrt herum gelesen! Das ist aber auch wirklich ein Ärgernis hier in Japan, wir haben schon mehrere Karten gehabt, auf denen Norden eben NICHT oben war. Kein Plan wonach die das ausrichten, heute sind wir drauf reingefallen.

Endlich ging es in die Shoppingstraße. Mit 2,6 Kilometer und unzählbaren Shops fühlten wir uns wie im Einkaufsparadies. Überall Lichter, Leute, Souvenirs und Spielbuden. Wir fühlten uns so wohl und kamen an mehreren Anime-Figuren Buden einfach nicht vorbei. One-Piece, Neon Genesis Evangelion, Dragonball, Sailor-Moon und noch viele japanische Figurenhelden – einfach nur der Hammer. Für mich gab es einen kleinen Son-Goku Anhänger :).

Völlig im Spielrausch sind wir zu einem Laden gekommen, bei dem wir Taiko Drum Master Wii gespielt haben. Echt super, doch Anna hat mich 3 mal mit unfairen Mitteln geschlagen. Ich hatte einen schweren Rucksack auf und meine Jacke störte. Anna sieht das aber ein wenig anders 😉 .

Das nächste Highlight war eine Bootstour auf dem Dotonbori Kanal. Die Kanalfahrt war schön und da es schon duster war, glitzerte und funkelte alles. Der Kanal selbst und die Querstraße Dotonbori gehören zu den berühmtesten Orten Osaka’s und liegen in der Nähe der Namba Station, wo wir morgen unser Unwesen treiben, nachdem wir dem Pokemon Center einen Besuch abgestattet haben 🙂

  • Osaka Restaurant
  • Osaka Einkaufspassage
  • Restaurant Deko
  • Yammi?
  • Aussicht aus dem Hostel
  • Drachen
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