In die weite Welt hinein

Entspannung im Onsen SPAWORLD

Osaka stand heute den ganzen Tag Unterwasser. Es hat nicht aufgehört zu Regnen und unsere Schuhe waren schon von nur ein paar Meter gehen nass. Aber da wir heute eh nicht vorhatten von Attraktion zu Attraktion zu gehen, war uns das Wetter egal. Es ging also los ins Onsenparadies, welches auch keine 300 Meter von unserem Hostel entfernt lag.

Die Tickets hatten wir uns schon vorher geholt gehabt, denn unser Hostel bot uns ein Eintrittspreis von nur 990 Yen (9 Euro) anstatt 2500 Yen (22 Euro). Das kam uns echt entgegen, da wir nur noch wenige Yen in der Tasche haben. Morgen gehts ja auch schon nach Vietnam. Angekommen im Onsen SPAWORLD Osaka’s mussten wir erstmal die Schuhe ausziehen und wegschließen, denn Schuhe oder auch Badelatschen waren nicht erlaubt. Alle Leute liefen Barfuß und nur wenige mit Socken.

Nun fragten wir uns, wo wir uns umziehen können. Und zwar ist die Badeanstalt in 8 Ebenen aufgeteilt und Anna musste in die 6te und ich in die 4te. Männer und Frauen ziehen sich getrennt um (kennt man ja) und haben auch einen eigenen Badebereich. Anna im vierten war im asiatischen Bereich, ich im sechsten hatte einen europäischen Wellnessbereich. Warum das Ganze? Man ist nackt in diesen Bereichen! Ähnlich wie bei uns die Sauna.
Und Anna hat noch an der Rezeption gefragt, ob man überall Swimsuits trägt, haha, da hat der Mann vom Empfang aber gelacht: Natüüüürlich. Tja, da hat er die Frage wohl nicht verstanden.

Nur die 8te Ebene war ein gemeinsamer Bereich mit Rutschen und Außenbereich (und Klamotten!). Die Rutschen waren aber in unserem Eintrittspreis nicht mit inbegriffen, einmal rutschen sollte pro Person 300 Yen, 2,50 Euro kosten, daher sprangen wir lieber von Becken zu Becken. Das Wasser im normalen Becken hatte schon Whirlpooltemperatur, als wir dann aber in das Becken gingen, welches auch noch einen Außenbereich hatte, sprang die Temperaturanzeige auf 40° C. Ungewöhnlich aber die Japaner mögen es wohl sehr heiß. Anna fands eher weniger gut 😉

Insgesamt konnten wir uns gut enspannen und den Beinen ein wenig Ruhe gönnen.

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