In die weite Welt hinein

Von Osaka nach Vietnam

Tage wie heute haben einen Namen bekommen: Passivtage. Man ist damit beschäftigt auf Sachen zu warten: Wann kommt die Bahn? Wann können wir einchecken? Wann ins Flugzeug? Im Flugzeug sitzen und warten das wir ankommen… Passivtage halt.
Glücklicherweise lief auch diesmal alles glatt, keine Probleme gehabt. Der Flug von Shanghai nach Ho Chi Minh hatte zwar eine halbe Stunde Verspätung, aber lieber dieser hier als der erste, wo es noch galt, einen Anschlussflug zu erreichen.

Wir kamen also um 2.00 Uhr nachts in Ho Chi Minh an und unglaubliche Hitze schlug uns entgegen. Man man man, und das mitten in der Nacht, Bangkok war da nicht so schlimm. Wir stiefelten also mit unseren Rucksäcken los, das Hotel war ganz in der Nähe.
Da haben wir schon bessere Ideen gehabt. Leider haben wir uns dann auch zum ersten Mal so gar nicht zurechtgefunden (verlaufen will ich nicht sagen, wir wussten ja, wo *wir* sind, nur nicht, wo das Hotel ist). Man wurde wiedermal ständig angesprochen, was mir nicht geheuer war. Ist nicht schön, mitten in der Nacht mit zwei Rucksäcken durch eine Stadt zu laufen, in der jeder schon am Aussehen (blonde Haare) erkennt: Hey, da sind zwei Ausländer!  Zwei Ratten liefen uns auch über den Weg… Nach einer Stunde haben wir dann glücklicherweise doch noch zum Hotel gefunden. Klatternass sind wir dann erstmal duschen gewesen und waren sehr glücklich über die gut funktionierende Klimaanlage. Für die Zukunft haben wir beschlossen, dass uns das Taxigeld in Vietnam für sowas nicht zu schade sein sollte!

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