In die weite Welt hinein

Can Tho und Rach Gia

Nach einer anstrengend, weil leider sehr warmen Nacht, sind wir um 7.30 mit unserem Tourguide aufgebrochen. Es ging zum Floating Market in Can Tho. Hier versammeln sich viele Schiffe, Käufer und Verkäufer, die ihre Waren auf Booten anbieten, um sie danach besser auf dem Mekong transportieren zu können. Wir wurden vorher gewarnt, dass wir keine geschnittenen Ananas kaufen sollen, da diese schon früh morgens geschnitten werden und für den Magen nicht sehr verträglich sind. Sehr verwundert waren wir dann, was einige andere unserer Mitreisenden so alles gegessen und getrunken haben. Es gab kalten Kaffee, hier wurde einfach heißer Kaffee genommen, dann Kokosmilch  und danach kamen Eiswürfel rein, nur dass diese in einem dreckigen Styroporbehälter der prallen Sonne ausgesetzt waren, außerdem wurden andere Getränke in dem Eis gekühlt. Ohjee, das wäre nichts für uns! Wir haben mal einen Mann gesehen, der riesige Eisblöcke vom Boden auf sein Fahrrad (!) gehoben hat und uns gefragt, ob das dann die Eiswürfel sind, die in die Getränke kommen.
Wir haben jedenfalls nur eine Pomelo gegessen, die war super! Eine Schweizerin vor uns hatte diese probiert und wir waren dann auch so mutig. Die Vietnamesin auf dem Boot hat uns die Frucht aufgeschnitten und sie war super! Normalerweise sind Pomelos ja gelb, hier sind sie noch grün.

Nach dem Floating Market gings weiter, uns wurde gezeigt wie Reisnudeln hergestellt werden und wie Reis allgemein verarbeitet wird. War nicht sehr spannend, hab Stephan gerade während des Schreibens gefragt, ob das Reisnudeln waren und er wusste es auch nicht 😀 Jedenfalls waren es lange essbare Schnüre 😀

Danach haben wir zusammen mit zwei Schweizern zu Mittag gegessen, die beiden sind seit etwa einem Monat in Vietnam. Sie hat sich einen Wassermelonsaft bestellt, muss ich unbedingt auch mal probieren, hab mich noch nicht getraut 😉 Wir mussten noch 2 Stunden warten, bis der Bus nach Rach Gia fuhr, glücklicherweise hat hier alles einwandfrei geklappt. Im Bus haben wir zwei weitere Franzosen kennengelernt, war also ne nette Fahrt. Das Hotel in Rach Gia war mit 8 Euro auch wieder eine Billigunterkunft, aber (vielleicht auch nur weil ich mich drauf eingestellt habe) irgendwie besser als die erste. Als wir ankamen, war in der Kneipe nebenan ein lauter Karaokeabend (sehr amüsant), wir befürchteten schon, dass wir die ganze Nacht nicht schlafen können, aber noch vor Mitternacht wurde die Musik ausgemacht- juhu!

 

  • Can Tho Floating Market
  • Floating Market Verkauf
  • Ananas im Boot
  • Produktion von Reisnudeln

Weiter Beitrag

Vorheriger Beitrag

Antworten

© 2018 In die weite Welt hinein

Thema von Anders Norén